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Bürgermeister seit 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg machte St. Johann in Tirol eine rasante Entwicklung durch. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich innerhalb von 50 Jahren und die Infrastruktur vor Ort musste somit ständig erweitert werden. Dank des großen Engagements aller Bürgermeister der Nachkriegszeit konnte sich St. Johann zu einer florierenden Gemeinde entwickeln, die heute als Wirtschafts- Gesundheits- und Schulzentrum der Region durchaus schon urbane Strukturen aufweist.

Bgm. Mag. Stefan Seiwald 2012 - 2019

Unter Bgm. Mag. Stefan Seiwald konnten die Gemeindeschulden massiv gesenkt werden, sodass St. Johann in Tirol zu einer der finanzstärksten Gemeinden in Tirol wurde. Insbesondere bemühte er sich erfolgreich um eine Stärkung des Tourismus und der Wirtschaft, und er konnte die Entschuldung der St. Johanner Bergbahnen erfolgreich umsetzen. Der Hochwasserschutz wurde massiv ausgebaut und verbessert. Die Attraktivität des Ortszentrums wurde mit der Umsetzung des Masterplanes gesteigert. Besonders setzte sich Bgm. Seiwald für eine menschliche Lösung bei der Unterbringung von Flüchtlingen ein. Weiters forcierte er den Bau der Pflegeschule beim Bezirkskrankenhaus, und vor seinem beruflich bedingten Rücktritt im März 2019 konnte er die Weichen für den Neubau eines Kinderzentrums stellen.

Bgm. Josef Grander 1992 - 2012

Während Granders Amtszeit erfolgte die Fertigstellung des Verkehrskonzeptes mit der Errichtung des Knotens Nord und der Einführung einer Fußgängerzone mit Neugestaltung des Hauptplaztes. Ein neuer Kindergarten und eine Kinderkrippe wurden ebenso errichtet wie der Kaisersaal und die Mediathek. Das Bezirkskrankenhaus erhielt einen Erweiterungsbau, auch das Museum wurde erweitert, und die Bergbahn erhielt eine Beschneiungsanlage. Unter Grander wurden die St. Johanner Ortswärme und die Ortsmarketing GmbH gegründet. Nach der Hochwasserkatastrophe vom August 2002 setzte sich Grander vor allem für Maßnahmen im Hochwasserschutz ein.

Bgm. Dipl.-Ing. Ludwig Partl 1980 - 1992

Während Partls Amtszeit wurde der erste Flächenwidmungsplan erstellt, das Koasastadion und das Feuerwehrzeughaus eröffnet sowie die Trinkwasserversorgung und die Kanalisation ausgebaut. Weiters konnten das neue Bezirkskrankenhaus, das Pflegeheim und eine Einseil-Umlaufbahn auf den Harschbichl errichtet werden. Partl erreichte auch den Bau des Knotens Süd und der Unterflurtrasse an der B178.

Bgm. Andreas Mariacher 1968 - 1980

Während Mariachers Amtszeit wurden das Bundesgymnasium und die Sprengelhauptschulen neu erbaut sowie das Freizeitzentrum eröffnet. Der Friedhof in Almdorf konnte errichtet werden, außerdem wurden Straßen und Brücken im Ortskern einer Sanierung unterzogen. Das Seniorenheim wurde eröffnet und es konnten die Weichen für die Errichtung des Koasastadions gestellt werden.

Bgm. Georg Oberleitner 1962 - 1968

Während Oberleitners Amtszeit wurde das Gemeindespital zum Bezirkskrankenhaus ausgebaut und der Bau des Freizeitzentrums (heute Panorama Badewelt) begonnen. Auch die Planungen für die Errichtung des Seniorenwohnheims wurden unter Oberleitner durchgeführt.

Bgm. Rudolf Scheider 1945 - 1962

Die Amtszeit des ersten gewählten Bürgermeisters nach dem Zweiten Weltkrieg war zunächst vom Wiederaufbau geprägt. Es folgte schnell ein durch den Tourismus geprägter Wirtschaftsaufschwung. So wurde das damals größte Dorf Tirols 1956 zur Marktgemeinde erhoben. Ein Jahr zuvor wurde das heutige Marktgemeindeamt errichtet.

Bgm. Dr. Josef Hofinger Mai - Dezember 1945

Als Widerständler gegen das NS-Regime wurde Dr. Hofinger nach Ende des Zweiten Weltkriegs zum Bürgermeister von St. Johann in Tirol bestellt. Er bemühte sich vor allem um die Verbesserung der Versorgungslage und hatte das Amt bis zu den ersten Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im Dezember 1945 inne.